Der Generalstaatsanwalt von Kalifornien, Rob Bonta, untersucht die angebliche Umwandlung von OpenAI von einer gemeinnützigen zu einer gewinnorientierten Gesellschaft. Die Untersuchung konzentriert sich darauf, wie OpenAI sein Vermögen, das derzeit gemeinnützigen Zwecken gewidmet ist, im Zuge der Umstrukturierung übertragen will. In einem Schreiben forderte das Büro des Generalstaatsanwalts Einzelheiten zu den Vermögensübertragungen und dem gesamten Umstrukturierungsplan an und betonte dabei die Notwendigkeit, das Vermögen für wohltätige Zwecke zu schützen. Kritiker befürchten, dass die Möglichkeit für OpenAI, sein gemeinnütziges Vermögen gewinnbringend umzuwidmen, einen gefährlichen Präzedenzfall für andere Start-ups schaffen könnte, indem sie gemeinnützige Steuervorteile ausnutzen, bevor sie auf lukrative Geschäftsmodelle umsteigen.
Die Untersuchung folgt auf die zunehmenden Lobbying-Bemühungen von OpenAI und eine bedeutende Finanzierungsrunde, die Fragen zu ihrem gemeinnützigen Status und ihrer Mission aufwerfen. OpenAI hat bestätigt, dass es die Gründung einer gemeinnützigen Gesellschaft in Erwägung zieht, hat aber keine Einzelheiten über das Ausmaß dieses Übergangs bekannt gegeben. Die Situation hat die Aufmerksamkeit verschiedener Interessengruppen auf sich gezogen, darunter Meta und Elon Musk, die beide Einwände gegen die Umwandlung geäußert haben. Öffentliche Interessengruppen fordern eine strenge behördliche Aufsicht, um sicherzustellen, dass jede mögliche Umwandlung in eine gemeinnützige Gesellschaft sorgfältig geprüft wird. Die Untersuchung spiegelt die allgemeine Besorgnis über die Auswirkungen einer solchen Umwandlung auf den Technologiesektor und auf gemeinnützige Organisationen wider.
