Papst Leo XIV. sprach kürzlich vor dem Kardinalskollegium und erklärte, dass seine Wahl des päpstlichen Namens das Erbe von Papst Leo XIII. widerspiegelt, der die Kirche während der industriellen Revolution führte. Er betonte, dass die künstliche Intelligenz (KI) ähnliche Herausforderungen mit sich bringe wie damals, insbesondere in Bezug auf Menschenwürde, Gerechtigkeit und Arbeit. In seiner Rede wies er darauf hin, dass die Soziallehre der Kirche eine wichtige Rolle bei der Bewältigung der gegenwärtigen industriellen Revolution spielt, die von den Fortschritten der KI beeinflusst wird. Der Vatikan hat zunehmendes Interesse an der KI gezeigt und bereits ein Dokument veröffentlicht, in dem die Grenzen der KI, ethische Überlegungen und ihr Verhältnis zur Wahrheit erörtert werden. Dieses Dokument bezog sich auch auf eine Warnung von Papst Franziskus über das Potenzial von KI, falsche Narrative zu schaffen. Indem Papst Leo XIV. die künstliche Intelligenz als wichtigen Grund für seinen päpstlichen Namen hervorhebt, deutet er an, dass die Behandlung von Fragen der künstlichen Intelligenz ein Schwerpunkt seines Pontifikats sein wird. Die katholische Kirche will Orientierungshilfe für den ethischen Einsatz von KI in der Gesellschaft geben. Insgesamt deuten die Äußerungen des Papstes auf einen proaktiven Ansatz hin, um die Komplexität der modernen Technologie im Rahmen der kirchlichen Lehren zu bewältigen.
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