Wissenschaftler haben durch die Kombination von künstlicher Intelligenz (KI) und Supercomputing ein neues Batteriematerial entdeckt. Dieser Durchbruch zeigt das Potenzial des Einsatzes von Computern bei der Entdeckung von Materialien für verschiedene Anwendungen. Die Forscher nutzten die künstliche Intelligenz, um aus über 32 Millionen in Frage kommenden Materialien nur 23 vielversprechende Optionen auszuwählen. Anschließend synthetisierten und testeten sie eines dieser Materialien und stellten erfolgreich einen funktionierenden Batterieprototyp her. Der Schwerpunkt ihrer Forschung lag auf der Entwicklung eines festen Elektrolyten, der sicherer ist als der flüssige Elektrolyt, der in Standard-Lithium-Ionen-Batterien verwendet wird. Die KI-Modelle filterten Materialien auf der Grundlage ihrer Stabilität und wählten Kandidaten mit den erforderlichen elektrischen und chemischen Eigenschaften für Batterien aus. Die Forscher identifizierten schließlich ein vielversprechendes Material und synthetisierten es innerhalb von sechs Monaten erfolgreich zu einer funktionsfähigen Batterie. Diese Entdeckung stellt herkömmliche Praktiken in Frage, da sie Lithium- und Natrium-Ionen als Leiter kombiniert, was normalerweise vermieden wird. Die Studie unterstreicht das Potenzial der künstlichen Intelligenz bei der Materialentdeckung und ermutigt zu weiteren Forschungen in diesem Bereich.
