Der Modell-Transparenz-Index der Stiftung 2025 zeigt einen deutlichen Rückgang der Transparenz bei den großen KI-Unternehmen, die im Durchschnitt nur 40 von 100 Punkten erreichen. In diesem jährlichen Bericht, der von Forschern aus Stanford, Berkeley, Princeton und dem MIT erstellt wird, werden Unternehmen anhand von Kriterien wie Trainingsdaten, Risikominderung und wirtschaftliche Auswirkungen bewertet. Während IBM mit einem historischen Höchstwert von 95 Punkten an der Spitze liegt, erreichen Unternehmen wie xAI und Midjourney nur 14 Punkte und geben nur minimale Informationen über ihre Modelle, Daten, Risiken oder Strategien zur Risikominderung preis. Die Branche als Ganzes bleibt in Bezug auf die ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen von Stiftungsmodellen weitgehend undurchsichtig. Die Transparenzpraktiken werden weitgehend durch die Entscheidungen einzelner Unternehmen und nicht durch branchenweite Anreize bestimmt. Die Punktzahlen sind seit 2024 erheblich gesunken, wobei Unternehmen wie Meta und Mistral einen bemerkenswerten Rückgang zu verzeichnen haben. Der Index unterstreicht auch, dass Offenheit, wie z. B. die Veröffentlichung von Modellgewichten, keine Garantie für Transparenz in Bezug auf Praktiken oder Auswirkungen ist. Politische Entscheidungsträger in Regionen wie Kalifornien und der Europäischen Union fordern aufgrund der wachsenden Bedeutung der KI und ihrer potenziellen Risiken zunehmend Transparenz. Der Modell-Transparenz-Index der Stiftung soll diese politischen Bemühungen unterstützen, indem er verbesserungsbedürftige Bereiche aufzeigt und auf anhaltende Intransparenz hinweist.
