Die Financial Times hat einen neuen KI-Chatbot namens Ask FT entwickelt, der jahrzehntelang veröffentlichte Informationen der Zeitung nutzt, um Antworten in natürlicher Sprache auf Fragen der Abonnenten zu geben. Der Chatbot, der einigen hundert zahlenden Abonnenten der FT Professional zur Verfügung steht, wird von Claude, einem von Anthropic entwickelten umfangreichen Sprachmodell, unterstützt. Er kann Antworten auf eine breite Palette von Anfragen geben, von aktuellen Ereignissen bis hin zu historischen Themen, und liefert Zitate für die Informationen, die er aus den Archiven der FT abruft. Trotz seines Potenzials hat das Tool einige Ungereimtheiten gezeigt, wie z. B. die Aufnahme veralteter Informationen in seine Antworten. Die FT arbeitet aktiv an der Verfeinerung des Chatbots auf der Grundlage interner Tests und des Nutzerfeedbacks und plant, jede Frage und Antwort der anfänglichen Gruppe von 500 Nutzern zu verfolgen. Der Chatbot befindet sich noch in der Beta-Phase, und die FT möchte seine Genauigkeit und Nützlichkeit sicherstellen, bevor sie ihn einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich macht. Der Chief Product Officer der FT betont, wie wichtig es ist, neue Technologien intelligent weiterzuentwickeln und bloße Neuerungen zu vermeiden. Er unterstreicht damit das Engagement der Zeitung, den sich wandelnden Bedürfnissen gerecht zu werden und gleichzeitig Qualität und Relevanz zu wahren.
