Meta hat auf einer Veranstaltung in London die bevorstehende Veröffentlichung von Llama 3, der nächsten Generation seines großen Sprachmodells, bestätigt. Das Unternehmen plant, im Laufe des Jahres verschiedene Iterationen von Llama 3 mit unterschiedlichen Funktionen auf den Markt zu bringen. Mit diesem Schritt will das Unternehmen zu OpenAI aufschließen, das vor über einem Jahr ChatGPT auf den Markt gebracht hat. Es wird erwartet, dass Llama 3 frühere Beschränkungen überwindet, indem es Fragen genauer beantwortet und eine breitere Palette von Themen behandelt. Mit etwa 140 Milliarden Parametern ist es doppelt so groß wie Llama 2. Meta’s Open-Source-Ansatz bei der Llama-Familie soll Entwickler ansprechen. Das Unternehmen geht jedoch vorsichtig vor, da es Emu, sein Werkzeug zur Bilderzeugung, noch nicht freigegeben hat. Yann LeCun, Metas leitender KI-Wissenschaftler, äußerte sich skeptisch über generative KI und betonte das Potenzial der Joint Embedding Predicting Architecture (JEPA) als die Zukunft der KI.
