SoftBank’s Arm, eine Tochtergesellschaft der SoftBank Group, bereitet sich darauf vor, bis 2025 eigene Chips für künstliche Intelligenz (KI) auf den Markt zu bringen. Der britische Chipdesigner, an dem SoftBank 90 % der Anteile hält, plant die Gründung einer KI-Chip-Einheit, die bis zum Frühjahr 2025 einen Prototyp entwickeln und im Herbst desselben Jahres mit der Massenproduktion beginnen soll. Arm entwirft die grundlegende Architektur für die Chips und lizenziert seine Entwürfe an Unternehmen wie Qualcomm und Nvidia und behauptet, dass 99 % der Premium-Smartphones mit Arm-Technologie ausgestattet sind. Das Unternehmen wird zunächst die Entwicklungskosten für die KI-Chips übernehmen, die sich auf Hunderte von Milliarden Yen belaufen könnten. SoftBank, das von dem japanischen Milliardär Masayoshi Son geleitet wird, investiert stark in KI und will bis zum nächsten Jahr 960 Millionen Dollar investieren, um seine Rechenanlagen für generative KI zu verbessern. Darüber hinaus plant SoftBank bis 2026 den Bau von KI-Rechenzentren in den USA, Europa, Asien und im Nahen Osten, die mit eigenen Chips betrieben werden. Die Aktien des Unternehmens sind in die Höhe geschnellt, und es wird am Montag seine Ergebnisse für das am 31. März beendete Geschäftsjahr bekannt geben. Dieser Schritt von Arm spiegelt den sich verschärfenden Wettbewerb auf dem Markt für KI-Chips und den strategischen Fokus von SoftBank auf KI-Technologie wider.
