Getty Images hat ein generatives KI-Kunsttool namens Generative AI eingeführt. Das Tool nutzt ein von Nvidia bereitgestelltes KI-Modell, das auf einem Teil der umfangreichen Bibliothek von Getty Images trainiert wurde. Es ermöglicht den Benutzern, Bilder aus Textbeschreibungen oder Aufforderungen zu generieren. Getty versichert, dass das Tool kommerziell sicher ist und Schutz vor Urheberrechtsklagen bietet. Es gibt jedoch Sicherheitsvorkehrungen, die verhindern, dass das Tool für Desinformation oder zur Nachahmung des Stils eines lebenden Künstlers verwendet wird. Alle mit dem Tool erstellten Bilder sind mit einem Wasserzeichen als KI-generiert gekennzeichnet. Getty entschädigt die Autoren, deren Werke für das Training des KI-Generators verwendet wurden, und beteiligt sie an den mit dem Tool erzielten Einnahmen. Das Tool kann über die Getty-Website aufgerufen oder über eine API in Apps und Websites integriert werden. Kunden werden bald in der Lage sein, das Tool mit ihren eigenen Daten anzupassen. Getty hatte zuvor generative KI-Produkte kritisiert und das KI-Startup Stability AI verklagt, weil es angeblich seine Bilder kopiert hatte. Andere Unternehmen, wie Bria und Shutterstock, untersuchen ebenfalls ethische Ansätze für generative KI. Adobe entwickelt ein Entschädigungsmodell für die Mitwirkenden an seiner Stock-Content-Bibliothek.
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