Google hat eine bahnbrechende Vereinbarung über den Bezug von Energie aus kleinen modularen Kernreaktoren (SMR) zur Versorgung seiner KI-Rechenzentren getroffen und damit ein Novum in der Branche geschaffen. Das Unternehmen hat sechs oder sieben SMR bei Kairos Power bestellt, wobei der erste Reaktor bis 2030 betriebsbereit sein soll. Diese Initiative zielt darauf ab, eine kohlenstoffarme Energiequelle bereitzustellen, um den steigenden Strombedarf zu decken, der durch das Wachstum von künstlicher Intelligenz und Cloud-Speicherung entsteht. Google plant den Kauf von 500 Megawatt Strom und unterstreicht damit den Bedarf an neuen Stromquellen zur Unterstützung des technologischen Fortschritts und des Wirtschaftswachstums.
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Der Vertrag unterstreicht das Vertrauen in die SMR-Technologie, die Kostenüberschreitungen und Verzögerungen im Zusammenhang mit größeren Kernkraftwerken abmildern soll. Kritiker warnen jedoch, dass SMR-Kraftwerke kostspielig sein könnten, weil sie nicht die gleichen Größenvorteile erzielen können. In Großbritannien konkurrieren verschiedene Unternehmen um die Entwicklung von SMR-Technologien im Rahmen der Bemühungen um eine Wiederbelebung des Atomsektors. Befürworter argumentieren, dass SMRs größere Reaktoren ergänzen können und einen flexiblen Ansatz für die Kernenergie bieten, während Gegner für eine stärkere Konzentration auf erneuerbare Energiequellen plädieren. Die Vereinbarung bedarf noch der behördlichen Genehmigung und spiegelt einen bedeutenden Wandel in der Art und Weise wider, wie Technologieunternehmen ihren Energiebedarf decken.
