Anthropic hat eine Forschungsvorschau von Claude für Chrome gestartet, einem browserbasierten KI-Agenten, der auf den KI-Modellen von Claude basiert. Zunächst wird er an 1.000 Abonnenten des Anthropic Max-Plans ausgeliefert. Das Unternehmen hat außerdem eine Warteliste für interessierte Nutzer eröffnet. Der Agent ermöglicht es den Nutzern, mit Claude in einem Seitenfenster zu chatten, das den Kontext der Browseraktivitäten aufrechterhält und Aufgaben im Namen des Nutzers ausführen kann. Der Browser entwickelt sich zu einem konkurrierenden Bereich für KI-Labore, da Perplexity und OpenAI ebenfalls KI-gestützte Browser entwickeln. Der Wettlauf wird durch das mögliche Kartellverfahren gegen Google verschärft, das den Verkauf von Chrome erzwingen könnte. Anthropic weist auf neue Sicherheitsrisiken hin, die mit dem Zugriff von KI-Agenten auf den Browser verbunden sind, und verweist auf Schwachstellen wie Prompt-Injection-Angriffe. Das Unternehmen hat Schutzmaßnahmen implementiert, um diese Risiken zu verringern, und bietet Nutzern die Kontrolle über den Zugriff des Agenten auf bestimmte Websites. Zuvor hatte Anthropic bereits einen KI-Agenten für die PC-Steuerung auf den Markt gebracht, der anfangs langsam und unzuverlässig war. Moderne KI-Agenten haben sich erheblich verbessert und sind nun bei einfachen Aufgaben zuverlässiger, haben aber immer noch Schwierigkeiten mit komplexen Problemen.
