Die Staats- und Regierungschefs des G-7-Gipfels haben internationale Standards für die rasanten Fortschritte der künstlichen Intelligenz (KI) gefordert. Sie räumten ein, dass die internationalen Regeln für die Nutzung und Einhaltung von KI nicht mit dem rasanten Wachstum Schritt gehalten haben. Die Staats- und Regierungschefs betonten, dass die neuen Technologien im Einklang mit demokratischen Werten wie Fairness, Rechenschaftspflicht, Transparenz, Schutz vor Online-Missbrauch und Achtung der Privatsphäre und der Menschenrechte geregelt werden sollten. Die G-7-Staats- und Regierungschefs wiesen insbesondere auf den Einsatz generativer KI hin, die Bedenken hinsichtlich ihrer Fähigkeit geweckt hat, menschenähnliche Reaktionen zu erzeugen und die politische Spaltung durch maschinell erzeugte Inhalte zu verschärfen. Die Staats- und Regierungschefs forderten außerdem technische Standards für die Entwicklung vertrauenswürdiger KI, wobei sie anerkannten, dass die Ansätze und politischen Instrumente der G7-Mitglieder unterschiedlich sein können. Die Europäische Union debattiert derzeit über eine Gesetzgebung zur Regulierung von KI, und die US-Regierung arbeitet an einem Rahmenwerk, das die Risiken und Chancen der Technologie abwägt. Die Staats- und Regierungschefs der G7 beauftragten die Spitzenbeamten ihrer Länder, gemeinsam an diesem Thema zu arbeiten und den Hiroshima-KI-Prozess ins Leben zu rufen, um generative KI zu diskutieren und bis Ende 2023 Bericht zu erstatten. Auf dem Gipfeltreffen wurde unter anderem darüber diskutiert, welche Maßnahmen die einzelnen Länder ergreifen werden, um Gesetze und Vorschriften für diese Technologie zu erlassen, und ob es eine globale Rolle gibt. Die Staats- und Regierungschefs bezeichneten die Diskussion als einen guten Anfang für eine wirksame Angleichung der Ansätze im Umgang mit dieser sich schnell entwickelnden Technologie mit weitreichenden Auswirkungen.
