Die Federal Communications Commission (FCC) hat die Verwendung von KI-generierten Stimmen für Robo-Anrufe für illegal erklärt. Die Entscheidung ermöglicht es den Generalstaatsanwälten der Bundesstaaten, gegen Anrufer vorzugehen, die KI-Stimmenklontechnik verwenden. KI-generierte Stimmen gelten nun als künstliche oder voraufgezeichnete Stimmen im Sinne des Telephone Consumer Protection Act (TCPA). Dies bedeutet, dass Anrufer keine KI-generierten Stimmen für andere Zwecke als Notrufe oder ohne vorherige Zustimmung verwenden dürfen. Das Urteil stellt klar, dass KI-gestütztes Stimmenklonen in den Anwendungsbereich des TCPA fällt. Die Verwendung von KI-generierten Stimmen in unerwünschten Werbeanrufen ist ein Problem, da Betrüger sie nutzen, um gefährdete Personen zu erpressen, Prominente zu imitieren und Fehlinformationen zu verbreiten. Die Generalstaatsanwälte der Bundesstaaten haben nun neue Instrumente, um gegen diese Art von Betrug vorzugehen und die Öffentlichkeit zu schützen. Die Entscheidung der FCC gibt ihnen die Möglichkeit, Betrüger allein für die Verwendung von KI-generierten Stimmen zur Rechenschaft zu ziehen. In einem Fall in New Hampshire gab sich eine KI-Stimme als Präsident Joe Biden aus und riet den Leuten, nicht zu wählen. Die FCC hat Maßnahmen gegen die an diesem Robocall beteiligten Unternehmen ergriffen.
