Eine aktuelle Studie der UC San Diego hat ein Gen, die Phosphoglycerat-Dehydrogenase (PHGDH), als Ursache der Alzheimer-Krankheit identifiziert und seine unerwartete Rolle bei der Störung der Genregulation in den Gehirnzellen aufgedeckt. Diese Entdeckung wurde durch künstliche Intelligenz unterstützt, die dazu beitrug, die dreidimensionale Struktur der PHGDH zu visualisieren, was zu Erkenntnissen über ihre Funktion führte, die über ihre bekannte enzymatische Rolle hinausgehen. Die Studie ergab, dass eine höhere PHGDH-Expression mit fortgeschritteneren Stadien der Alzheimer-Krankheit korreliert, während niedrigere Werte mit einem geringeren Fortschreiten der Krankheit verbunden sind. Die Forscher identifizierten auch einen niedermolekularen Inhibitor, NCT-503, der auf die regulierende Funktion von PHGDH abzielt, ohne seine enzymatische Aktivität zu beeinträchtigen, und der vielversprechend bei der Linderung von Alzheimer-Symptomen in Mausmodellen ist. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass ein Eingriff in den von PHGDH regulierten Stoffwechselweg die Bildung von Amyloid-Plaques, einem Markenzeichen der Krankheit, verhindern könnte. Die Studie unterstreicht das Potenzial für die Entwicklung neuer therapeutischer Kandidaten, die auf die Behandlung der spontanen Alzheimer-Krankheit abzielen. Diese Arbeit ist ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Ursachen von Alzheimer und zur Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten. Zu den künftigen Schritten gehört die Optimierung von NCT-503 für klinische Studien.
Die Studie ist ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Alzheimer-Ursachen und zur Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten.
