Der chinesische Suchmaschinengigant Baidu hat angekündigt, dass er einen Risikofonds in Höhe von 145 Millionen Dollar einrichten will, um Start-ups zu unterstützen, die sich auf Inhalte konzentrieren, die von Anwendungen der künstlichen Intelligenz generiert werden. Das Unternehmen wird außerdem einen Wettbewerb für Entwickler starten, die Anwendungen auf der Grundlage seines ERNIE Large Language Model (LLM) entwickeln oder das Modell in ihre bestehenden Produkte integrieren. Der Schritt von Baidu folgt dem von OpenAI, das 100 Millionen Dollar für einen OpenAI Startup Fund im Jahr 2021 zur Verfügung stellt. Google beteiligt sich Berichten zufolge an der jüngsten Finanzierungsrunde für Runway AI, dessen Software Bilder und Videos auf der Grundlage von nur wenigen Wörtern herbeizaubern kann. In China wetteifern derweil führende Unternehmen um die Vorherrschaft in einer Welt, die zunehmend von generativer KI überschwemmt wird. Der Milliardär und Gründer von Baidu, Robin Li, kündigte an, dass das Unternehmen bald eine neue Version eines Modells für große Sprachen auf den Markt bringen wird, das seinen ChatGPT-ähnlichen Dienst Ernie Bot antreibt. Ein anderer chinesischer Tech-Gigant, Alibaba, sagte letzten Monat, dass sein eigenes großes Sprachmodell, Tongyi Qianwen, in alle seine Geschäftsbereiche integriert werden soll, um die Nutzererfahrung zu verbessern. Tencent arbeitet ebenfalls an einem Basismodell namens HunyuanAide. Alle folgen dem Schwung des beliebten Chatbots ChatGPT von OpenAI, dessen Nutzung jedoch im Februar von der chinesischen Regierung verboten wurde.
