EU nähert sich der Verabschiedung eines der weltweit ersten Gesetze zur Regelung von KI

Die Europäische Union (EU) hat einen wichtigen Schritt zur Verabschiedung eines der weltweit ersten Gesetze über künstliche Intelligenz (KI) gemacht. Das Europäische Parlament hat einen Gesetzesentwurf gebilligt, der ein generelles Verbot der polizeilichen Nutzung von Live-Gesichtserkennungstechnologie an öffentlichen Orten vorsieht. Die Regeln zielen darauf ab, einen globalen Standard für die Technologie zu setzen, die alles von automatisierten medizinischen Diagnosen bis hin zu einigen Arten von Drohnen, KI-generierten Videos, bekannt als Deepfakes, und Bots wie ChatGPT umfasst. Die Europaabgeordneten werden nun mit den EU-Ländern zusammenarbeiten, um die Details auszuarbeiten, bevor der Entwurf der Regeln zu einem Gesetz wird. Die Gesetzgebung wird die Entwickler von KI-Chatbots dazu verpflichten, alle Arbeiten von Wissenschaftlern, Musikern, Illustratoren, Fotografen und Journalisten zu veröffentlichen, die zum Training der Chatbots verwendet wurden. Außerdem müssen sie nachweisen, dass alles, was sie zum Trainieren der Maschine getan haben, mit dem Gesetz übereinstimmt. Andernfalls könnten sie gezwungen werden, die Anwendungen sofort zu löschen oder eine Geldstrafe von bis zu 7 % ihres Umsatzes zu zahlen. Die Gesetzgebung wird die Gefühlserkennung am Arbeitsplatz und in Schulen verbieten. Es wird erwartet, dass sich die EU gegen ein vollständiges Verbot der Biometrie wehren wird, da die Polizeibehörden auf dem ganzen Kontinent das Potenzial zur Erkennung von Straftätern nutzen wollen. Das Gesetz wird einen klaren Schutz bieten, um das Risiko einer Massenüberwachung zu vermeiden. Die Gesetzgebung wird frühestens 2026 in Kraft treten, so dass die EU gezwungen ist, auf einen freiwilligen Übergangspakt mit Technologieunternehmen zu drängen.

Ganzer Artikel

Einen Kommentar hinterlassen